Tiergesundheitsdienst hat zentrale Bedeutung

Der Tiergesundheitsdienst ist zur Sicherung der tierärztlichen Versorgung im ländlichen Raum von großer Wichtigkeit.

Im Bild (v. l.): LK-NÖ-Vizepräsident Otto Auer sowie TGD-NÖ-Obmann ÖkR Josef Hieger, LH-Stv. Stephan Pernkopf sowie NÖ Tierärztekammer-Präsident Heinz Heistinger. © NLK/Büro Pernkopf

Im Vorfeld der jährlichen Generalversammlung des NÖ Tiergesundheitsdienstes (TGD) wurde die Zukunft der tierärztlichen Versorgung in Niederösterreich hochrangig beraten. Das Land Niederösterreich unterstützt den TGD mit rund 1,8 Millionen Euro im Jahr 2018. „Der Tiergesundheitsdienst ist eine „Win-Win“-Situation für alle Beteiligten – bäuerliche Betriebe, Tierärzte und damit auch die Konsumenten“, unterstrich LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf beim Gespräch mit Vertretern der Landwirtschafts- und Tierärztekammer sowie des TGDs. 

Land NÖ unterstützt den Tiergesundheitsdienst

Rund 270 TGD-Tierärzte kümmern sich in allen Bezirken Niederösterreichs um die Gesundheit der Nutztiere. „Landwirt und Veterinär arbeiten dabei eng zusammen. Damit ergibt sich ein besonderer Mehrwert durch die tierärztliche Betreuung und Versorgung“, so der Präsident der NÖ Tierärztekammer, Heinz Heistinger. 

Der TGD-NÖ betreut derzeit rund 7600 Landwirte. „Für die Landwirte ist das Tierwohl enorm wichtig. Wenn es einem Tier gut geht, können die optimale Vitalität und Produktqualität erreicht werden. Durch die ständige tierärztliche Betreuung, im Rahmen des Tiergesundheitsdienstes, wird dieser Aspekt weiter gestärkt“, strich LK-NÖ-Vizepräsident Otto Auer hervor.

„Die Teilnahme der tierhaltenden Betriebe steigt laufend und umfasst bereits annähernd die gesamte Produktion in Niederösterreich. Alleine seit Beginn 2018 kamen fast 1000 Betriebe hinzu“, so TGD-NÖ-Obmann ÖkR Josef Hieger abschließend. Für alle Mitglieder mit unterschiedlichen Tierarten gibt es seitens des Landes Niederösterreich geförderte TGD-Programme. 

Die Ziele des NÖ Tiergesundheitsdienstes sind die Verbesserung der Tiergesundheit, der Lebensmittelsicherheit, des Tierschutzes, der Produktivität in der Tierhaltung, der Weiterbildung der Tierhalterinnen und Tierhalter sowie der Tierärztinnen und Tierärzte und eine bestmögliche Diagnostik.

24. Oktober 2018