Hofübergabe bei NÖ Bauernbund-Jugend - Bauernbund Niederösterreich

Hofübergabe bei NÖ Bauernbund-Jugend

Harald Hochedlinger aus Ferschnitz, Bezirk Amstetten, hat die Leitung der Bauernbundjugend NÖ übernommen. Im Interview mit der BauernZeitung spricht der 28-Jährige über seine Pläne und Ziele.

In der Bauernbund-Jugend und als Vorsitzender des Forum-Land-Arbeitskreises „Netzwerk Jugend“, will Harald Hochedlinger starke Impulse für Niederösterreichs Jugend setzen. © Forum Land/Theo Kust

Mit über 11.000 Mitgliedern ist die Bauernbund-Jugend in Niederösterreich – neben der Landjugend – eine wichtige Stütze für die Anliegen angehender Junglandwirte und -landwirtinnen. Nach dem personellen Wechsel an der Spitze der österreichischen Jungbauernschaft, wurden nun auch in Niederösterreich die Weichen für die kommenden Jahre gestellt. Harald Hochedlinger, ehemaliger Landesleiter der Landjugend Niederösterreich und Arbeitskreisvorsitzender von Netzwerk-Jugend, übernimmt die Funktion des Landesobmanns der NÖ Bauernbund-Jugend. Hochedlinger ist praktizierender  Landwirt und folgt Martin Sturm nach, der seit 2016 dieses Amt innehatte.

 

Welche Rolle soll die Bauernbundjugend innerhalb des NÖ Bauernbunds einnehmen?

HOCHEDLINGER: Mit der Bauernbund-Jugend wollen wir in Niederösterreich das starke Bindeglied zwischen Bauernbund und meiner Generation sein. Gerade wir – die künftigen Hofübernehmer – sollten uns bereits jetzt Gedanken über unsere Zukunft machen und uns nicht scheuen, zu heiklen Themen Stellung zu nehmen. 

Wie kann man sich nun einbringen?

HOCHEDLINGER: Mitglied in der Bauernbund-Jugend ist man automatisch mit der Mitgliedschaft im Niederösterreichischen Bauernbund. Wir möchten mit unserem Angebot speziell alle Mitglieder im Alter unter 40 Jahre erreichen. Im Frühjahr werden wir mit einer Tour alle Teile des Landes besuchen und die Arbeit des Bauernbunds vorstellen, sowie neue Ideen für unsere Arbeit sammeln. 

Welche Themen beschäftigen derzeit die Junglandwirte?

HOCHEDLINGER: Als Hofübernehmer beschäftigt mich besonders der bereits stattfindende Klimawandel. Wir müssen uns hier intensiv Gedanken machen, welche Möglichkeit es in Zukunft gibt um Betriebe in Extremjahren wie dem vorigen abzusichern und welche Betriebskonzepte zukunftstauglich sind. 

Abschließend noch eine Frage. Wo siehst du die Bauernbund-Jugend in einigen Jahren?

HOCHEDLINGER: Einerseits ist mir die Vernetzung mit anderen engagierten Jugendorganisationen, wie der Jungen Volkspartei, der Landjugend oder der Akademikergruppe, ein wichtiges Anliegen. Gemeinsam wollen wir so das Netzwerk von landwirtschaftlich interessierten jungen Menschen weiter ausbauen und durch einen regelmäßigen Austausch effektiv an Lösungsvorschlägen und Veränderungen mitwirken.

10. Januar 2019