„Nur wer seine Stimme abgibt, entscheidet mit“ - Bauernbund Niederösterreich

„Nur wer seine Stimme abgibt, entscheidet mit“

Der Countdown zur Arbeiterkammer-Wahl läuft: In den nächsten Tagen bekommen die Wahlberechtigten ihre Briefwahl-Unterlagen per Post. Marlene Laschober tritt als Stimme für die Nebenerwerbsbäuerinnen und -bauern auf der NÖAAB-FCG-Liste an.

"Hofübergabe am Hof“: Marlene Laschober (4. v. l.) wird als Nachfolgerin von Silke Dammerer (2. v. r.) als starke Stimme der Nebenerwerbsbauern in der NÖ Arbeiterkammer auftreten. © Viktor Chlopcik

Die Wahlunterlagen zur Arbeiterkammerwahl werden in den kommenden Tagen auf dem Postweg die Wahlberechtigten erreichen. Aus diesem Brief erfahren die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, ob sie per Briefwahl beziehungsweise direkt im Betrieb ihre Stimme abgeben können. 

In den vergangenen fünf Jahren hat Silke Dammerer, Nebenerwerbsbäuerin aus Ybbs, die Interessen ihrer bäuerlichen Berufskollegen in der Arbeiterkammer vertreten. Ein Stellenwechsel hat sie nun ins benachbarte Wien verschlagen und ihre Zugehörigkeit zur NÖ Arbeiterkammer beendet. „Mit Marlene Laschober habe ich eine Nachfolgerin gefunden, die die Anliegen aller Nebenerwerbsbäuerinnen und -bauern kennt und auch mit starker Stimme vertreten wird“, betonte Dammerer im Rahmen eines Besuchs von Laschober am „Dammererhof“.

Laschober: Verbraucherschutz als wichtige Aufgabe

„Jetzt geht es darum, dass bei der anstehenden AK-Wahl die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ihr Wahlrecht nutzen, um die bestmögliche Vertretung ihrer Anliegen in der Arbeiterkammer zu ermöglichen“, riefen Dammerer und Laschober alle Wahlberechtigen auf, ihre Stimme auch abzugeben. 

„Von den rund 40.000 land- und forstwirtschaftlichen Betrieben wird rund die Hälfte im Nebenerwerb geführt“, wies Marlene Laschober auf die hohe Zahl an wahlberechtigen Nebenerwerbsbäuerinnen und -bauern hin. In der Arbeiterkammer möchte sich die Bauerntochter aus der Buckligen Welt besonderes Augenmerk auf den Verbraucherschutz legen: „Dabei gilt es, die Herkunftskennzeichnung von Lebensmitteln zu forcieren und gleichzeitig die Konsumenten vor vorsätzlicher Täuschung zu schützen. Wo Österreich draufsteht, muss zu 100 Prozent Österreich drinnen sein.“

13. März 2019