Österreich bietet viele kulinarische Erlebnisse - Bauernbund Niederösterreich

Österreich bietet viele kulinarische Erlebnisse

In St. Pölten wurde vergangene Woche der Strategieprozess „Kulinarik Österreich“ mit Akteuren aus Produktion, Verarbeitung und Gastronomie in Angriff genommen.

Dir. LAbg. Klaudia Tanner, Johannes Fankhauser, Theresia Meier, LH-Stv. Stephan Pernkopf, Christina Mutenthaler, Katharina Maierhofer, Michael Blass, NAbg. Alois Rosenberger (v. l.). © AMA

Eine ganze Serie von Initiativen, Aktionen und Kampagnen widmet sich der Förderung und Stärkung regionaler Lebensmittel. Höchst an der Zeit also, die zahlreichen Aktivitäten zu bündeln, Synergien zu nutzen und die Marktposition hochwertiger Lebensmittel gemeinsam zu stärken.

Österreich positioniert sich als Kulinarik-Destination

Vor Kurzem hat das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT) das „Netzwerk Kulinarik“ ins Leben gerufen. Gemäß dem Leitsatz „Aus der Region, für die Region, in die Welt“ fand dazu eine Landeskonferenz in St. Pölten statt. Akteure aus Produktion, Verarbeitung und Gastronomie sowie Interessenvertreter der Landwirtschaftskammer (LK) und Wirtschaftskammer erarbeiteten strategische Ziele, zukünftige Entwicklungsoptionen und ein Selbstbild der Plattform „Netzwerk Kulinarik“.

 LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf erklärte: „Die Qualitätssicherung hat für alle Partner im ‚Netzwerk Kulinarik‘ einen immensen Stellenwert. Förderungen sollen eine Hilfestellung für Bäuerinnen und Bauern darstellen und keine bürokratischen Hürden im Alltag sein. Die Bildung und vor allem die Ausbildung aller Akteure in der Kulinarik sind das A und O. Die Qualität kann nur funktionieren, wenn die Innovation nicht vergessen wird. Das ‚Netzwerk Kulinarik‘ ist für uns die Sperrspitze für die Qualität bei regionalen Produkten.“

 Den Qualitätsaspekt sprach auch Theresia Meier, Vizepräsidentin der LK-NÖ, an. „Die Qualität der Produkte muss kontrolliert werden, aber auch die Konsumenten brauchen Qualitätsbewusstsein. Die gesamte Wertschöpfungskette muss an einem Strang ziehen für einen gemeinsamen Qualitätsgedanken. Wir müssen stolz auf unsere Kulinarik im Land sein und die Vielzahl an Labels reduzieren. Besonders schwache Produktgruppen im Hinblick auf die Versorgungssicherheit sollen im Fokus stehen. Der Konsument soll wissen, dass unsere Qualität etwas ganz Besonderes ist“, so Meier.

 Christina Mutenthaler, Leiterin der Vernetzungsstelle, will alle Protagonisten beteiligt wissen: „Der neue Weg der österreichischen Kulinarik kann nur durch eine gemeinsame strategische Ausrichtung und Vernetzung entlang der gesamten Wertschöpfungskette erfolgreich sein. Zusammen mit den Schlüsselpersonen aus den Regionen entwickeln wir eine starke Basis als tragfähiges Fundament für unser gemeinsames Leitbild. So verstehen wir die Kulinarik-Strategie-Österreich.“

Die Ergebnispräsentation des Strategie- und Leitbildprozesses wurde nach neun Bundesländerkonferenzen für Mai 2019 angekündigt.

29. März 2019