„Ohne Entlastung droht Versorgungsengpass“

NÖ Bauernbund fordert zum Weltbauerntag dringend benötigtes Entlastungspaket für die Landwirtschaft ein

NÖ Bauernbundobmann LH-Stv. Stephan Pernkopf und NÖ Bauernbunddirektor Paul Nemecek fordern Fairness für Niederösterreichs Bauern am europäischen Markt ein. (c) NÖ Bauernbund

Am 1. Juni findet der Weltbauerntag, der 2002 von der UNO als internationaler Aktionstag eingeführt wurde, statt.

Ursprünglich als Tag gedacht, die Arbeit der Bäuerinnen und Bauern in den Vordergrund zu rücken und die gesellschaftliche Bedeutung der Landwirtschaft aufzuzeigen, müssen heute die großen Herausforderungen und existenzbedrohenden wirtschaftlichen Verwerfungen für die heimischen Bauern thematisiert werden.

„Die Preise für Treibstoff, Energie, Betriebsmittel und Düngemittel haben sich vervielfacht, während viele Erzeugerpreise stagnieren oder, wie der aktuelle Schweinepreis sogar sinken. Während in vielen EU-Ländern die Bauern bereits entlastet wurden, müssen Österreichs Bauern die Last der hohen Dieselpreise bis dato allein schultern“, zeigen NÖ Bauernbundobmann LH-Stv. Stephan Pernkopf und NÖ Bauernbunddirektor Paul Nemecek die aktuellen Ungleichheiten im europäischen Vergleich auf.

Die NÖ Bauernbundspitze fordert daher ein dringend benötigtes Entlastungspaket für die heimische Landwirtschaft ein. „Wenn es nicht bald zu einer Entlastung kommt, werden immer mehr Betriebe ihre Arbeit einstellen müssen, weil sie bei jedem Kilo Fleisch oder Gemüse noch draufzahlen müssen. Wenn es dazu kommt, droht ein echter Versorgungsengpass und die leeren Regale in den schlimmsten Corona-Zeiten werden zum Alltag der Konsumenten“, so Pernkopf und Nemecek abschließend.

01. Juni 2022